Kohlenmonoxid

CO entsteht, wenn Verbrennungsvorgänge in Folge von Sauerstoffmangel unvollständig ablaufen. CO ist ein giftiges, farb- und geruchloses Gas. 90% der Gesamtemissionen (Emission) an CO stammen aus natürlichen Quellen wie dem Stoffwechsel von Mikroorganismen, durch Vulkanausbrüche und die Einwirkung von UV-Strahlung in der Stratosphäre. Hauptemittenten sind KFZ-Motoren, die Schwerindustrie und Hausheizungen. CO verhindert die Aufnahme von Sauerstoff durch das Blut und kann bei sehr hohen Konzentrationen schlimmstenfalls zum Erstickungstod führen. 

K. (CO) ist ein Gas ohne Farbe, Geruch und Geschmack; Hauptquelle sind Verbrennungsprozesse. Eingeatmetes CO verdrängt Sauerstoff aus dem Blut, da seine Bindung an das Hämoglobin ca. 220mal stärker als die des Sauerstoffs ist. Die Symptomatik, die Folge der verminderten Sauerstofftransport-Kapazität des Blutes ist, demnach stark konzentrationsabhängig: zwischen 5 und 30% Hb-CO dominieren Sehstörungen,Kopfschmerz, Mattigkeit und Schwindel; höhere Konzentrationen bedingen Lähmungen, Bewußtlosigkeit und schließlich den Tod (ab 60% Hb-CO). Aufgrund der sehr allgemeinen Symptome sind CO-Vergiftungen nur schwer als solche erkennbar. Anfällig für CO-Effekte sind Herz-Kreislauf-Patienten, da sie einen Sauerstoff-Mangel schlechter ausgleichen können. Entscheidend für die Risikobeurteilung von CO ist die aktuelle Konzentration. Der MAK-Wert liegt bei 30 mL/m3 (= 33 mg/m3). In schlecht belüfteten, verkehrsreichen Straßenfluchten besonders bei austauscharmen Wetterlagen (Wintersmog, Inversionswetterlage) werden Spitzenkonzentrationen von 30-70mL/m3 gemessen. Hauptemissionsquelle von K. ist der Straßenverkehr (s. Tab.). Hohe spezifische K.-Emissionen weisen Ofenheizung und kleine Anlagen zur Holzverbrennung auf (Heizung). Möglichkeiten, die Emissionen an CO zu vermindern, sind Nachverbrennung und Katalysator.