Wasser-Wissen


Epilimnion, Hypolimnion, Sprungschicht, Tiefenwasser, Thermokline

(hypolimnion) Das Wasser unterhalb der Sprungschicht in einem geschichteten Wasserkörper wir Hypolimnion genannt. Es ist weitgehend unbeeinflusst von den Einwirkungen der Oberfläche und hat ein relativ geringes Temperaturgefälle.

Die vom Tageslicht durchleuchtete, relativ warme und gut durchlüftete Oberflächenzone eines ruhenden Gewässers ist das Epilimnion, der darunter liegende, sauerstofflimitierte Bereich kalten Wassers ist das Hypolimnion. Aufgrund der großen Dichteunterschiede zwischen kaltem und warmem Wasser kommt es im Sommer kaum zu einem vertikalen Austausch des Wassers zwischen der oberen und unteren Schicht. Die Grenze zwischen beiden Zonen die Sprungschicht genannt wird, ist daher durch eine große Temperaturdifferenz gekennzeichnet. 

Die Schichtung ist für eutrophe Seen typisch, in oligotrophen ist sie nur schwach oder gar nicht vorhanden. Die Schicht in einem thermisch geschichteten Gewässer, in der das Temperaturgefälle am größten ist wird auch als Thermokline oder thermische Sprungschicht bezeichnet.

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