European Water Association (EWA)

(European Water Association) Die European Water Association (Europäische Vereinigung für Wasserwirtschaft) mit der Kurzform"EWA" ist ein unabhängiger und gemeinnütziger Verein, der sich mit Wasserwirtschaft und Gewässerschutz befasst. Sie wurde am 22. Juni 1981 als European Water Pollution Control Association (EWPCA) gegründet. Der Tätigkeitsbereich des Verbands wurde 1999 erweitert, als sich der Verein in European Water Association umbenannte.

Die EWA gilt als einer der wichtigsten technisch-wissenschaftlichen Vereine in Europa im Bereich Wasser und deckt den gesamten Wasserbereich ab, von Trinkwasser über Abwasser bis zu damit zusammenhängendem Abfall. Die EWA umfasst die meisten Staaten der Europäischen Union, inklusive der mittel- und osteuropäischen Länder, die der EU am 1. Mai 2004 beigetreten sind. Außerdem sind Kroatien, die Ukraine, Serbien und Montenegro, Norwegen und die Schweiz in der EWA vertreten.

Es ist das Ziel der EWA, ein Forum für die Diskussion der zentralen technischen und politischen Fragen bereitzustellen, welche das wachsende Europa beeinflussen. Dies geschieht auf internationaler Ebene durch Konferenzen, Workshops, Treffen und besondere Arbeitsgruppen für Experten sowie regelmäßige Publikationen.

Die EWA informiert ihre Mitglieder über die europäische Gesetzgebung und Normung und versucht, wo angebracht, Entwicklungen in diesem Bereich zu beeinflussen. Der Verein hat enge Kontakte zur Europäische Kommission (DG Umwelt), dem europäischen Normungsinstitut CEN, der Europäischen Umweltagentur (EEA) und dem Europäischen Parlament aufgebaut.

Durch diesen Informationsaustausch will der Verein zu einer nachhaltigen Wasserwirtschaft, einer sicheren Wasserversorgung und dem Schutz von Wasser und Umwelt beitragen.

Die EWA besteht aus circa 22 nationalen Organisationen, die sowohl Fachleute und Techniker aus Ver- und Entsorgungsbetrieben als auch Ingenieurbüros vertreten, sowie eine wachsende Zahl von Firmen und Betrieben als fördernde Mitglieder. Über die nationalen Mitgliedsverbände repräsentiert der Verein damit mehr als 55.000 Experten aus dem gesamten Wasserbereich.

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