biologische Selbstreinigung

(bilogical self purification) Die Fähigkeit von Boden- und Gewässerorganismen, bestimmte organische Belastungen abzubauen, d.h., den durch Mithilfe von Mikroorganismen erfolgenden Abbau organischer Subtanzen im Abwasser und in verschmutzten Gewässern.

Die Selbstreinigung eines Flusses ist u.a. abhängig von physikalischen Faktoren, wie Fließgeschwindigkeit, Gestallt des Flussbettes, Mischungsverhältnis von Schmutzwasser und Frischwasser, Wassertemperatur, Wassertiefe, Intensität und Dauer der Sonneneinstrahlung und Feinheit der Schadstoffe. Z.B. sind in natürlich geformten Flussbetten, also in Gewässern mit großer Oberfläche und starken Turbulenzen, die Lebensbedingungen für Organismen aufgrund des besseren Eintrags von Sauerstoff günstiger als in korrigierten oder gestauten Flussläufen. Nur in einer optimal funktionierenden Biozönose kann die Selbstreinigung problemlos erfolgen.

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